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Glasschleifererweg
Als Ausgangspunkt für die Wanderung wurde die seit  über 160 Jahre bestehende Mühle Gehenhammer  gewählt. Der ehemals eisenerzeugende  Hammer,später zur noch heute funktionstüchtigen  Mahlmühle umgebaut, lädt den Wanderer zu einer  kleinen Stärkung vor dem Abmarsch ein. In  Georgenberg wird die in Böhmen entspringende Zott  erreicht. In der vom Wasser der Zott gespeisten  Papiermühle wurde früher das geschätzte  Büttenpapier hergestellt. Eine noch gangbare Glaspolier kann in der  Hagenmühle besichtigt werden. Hier ist ein Raum  erhalten, in dem bis zum vergangenen Jahrhundert  die zunächst unebenen Flachglasscheiben auf  Schleiftischen durch mit Wasserkraft betriebene  Schleifblöcke glatt geschliffen wurden. Der ganze  Raum ist überzogen von dem rötlichen Potéepulver,  das für das Polieren der Scheiben mit dicken  Filzplatten benötigt wurde. Eine Besichtigung des  Schleifwerks ist jederzeit möglich. Eine Vorführung  kann vereinbart werden mit Herrn Heinle, Tel. 09658  381. Sehenswert ist auch das liebevoll eingerichtete  Puppenmuseum, geöffnet mittwochs von 14.00 bis  18.00 Uhr oder ebenfalls nach Absprache. Der Weg verläuft entlang der hier idyllisch  dahinfließenden Zott zum Peugenhammer, heute als  Hotel und Restaurant genutzt. Bei der Pingermühle  lohnt sich ein Abstecher zum beliebten Ferienort  Pleystein. Schon von weitem sichtbar ragt mitten in der Stadt  der 38 m hohe Rosenquarzfelsen mit der  Kreuzbergkirche auf. Im Stadtmuseum ist ein  elektrisch betriebenes Modell eines Feinschleif- und  Polierwerks zu besichtigen.   Öffnungszeiten: März bis Oktober, täglich von 10.00  bis 11.00 Uhr, sonst Sa, Sonn- und Feiertage von  10.00 bis 11.00 Uhr und nach Vereinbarung (Tel.  09654 922233). Der Weg führt weiter bis zur Einmündung der Zott in  die Pfreimd, die ebenfalls in Böhmen entspringt. Von  der Hammermühle kommt man zur  Gebhardsreutherschleife, dem ersten  glasveredelnden Betrieb unseres Raumes.  Gröbenstädt war bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts ebenfalls eine Hammerstatt, um sich dann auf die  Glasschleiferei umzustellen.    (Beschreibung aus der im Tourismusbüro erhältlichen  Broschüre)
Glasschleifererweg  Länge durch die Gemeinde Pleystein: 9 km von Neuenhammer bis Lohma   Markierung:
Einkehrmöglichkeiten in Neuenhammer, Pleystein und Lohma